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Wie gelingt Öffentlichkeitsarbeit in den Jobcentern?

Ob Social Media, Pressearbeit oder Veranstaltungen – unsere praxisnahen Leitfäden geben Orientierung für die Öffentlichkeitsarbeit im Jobcenter-Alltag.

Jobcenter begleiten Menschen in unterschiedlichen Lebenslagen, ermöglichen soziale Teilhabe und sichern Existenzen. Diese Arbeit ist vielfältig und anspruchsvoll, wird in der Öffentlichkeit jedoch oft nur verkürzt wahrgenommen. Ein negatives Image der Jobcenter, komplexe Inhalte, begrenzte Ressourcen sowie unterschiedliche Zielgruppen zählen zu den zentralen Herausfoderungen in der Kommunikation der Jobcenter.

Öffentlichkeitsarbeit leistet hier einen wichtigen Beitrag: Sie schafft Vertrauen und Nähe, indem sie sichtbar macht, was Jobcenter tagtäglich leisten. Sie erklärt Angebote für verschiedene Zielgruppen und bietet so Orientierung. Nicht zuletzt sorgt sie für Transparenz, beugt Missverständnissen vor und kann Vertrauen schaffen.

Öffentlichkeitsarbeit schafft damit eine Verbindung zwischen Jobcentern und der Gesellschaft – ein Dialog, in dem Jobcenter nicht nur reagieren, sondern aktiv eigene Themen setzen, Haltung zeigen und ihre Arbeit verständlich machen können.

Grundprinzipien gelungener Kommunikation

Dass kommuniziert wird, ist oft selbstverständlich. Entscheidend für die Qualität und Wirkung der Kommunikation ist vor allem das „Wie”.

Öffentlichkeitsarbeit basiert auf drei Grundprinzipien:

  • Klarheit: Gelungene Kommunikation beginnt mit einem klaren Verständnis des eigenen Anliegens. Worum geht es? Was ist das Ziel? Welche Botschaft soll bleiben?
  • Relevanz: Damit Kommunikation wirkt, muss sie auf Interesse treffen. Sie findet dort statt, wo sich die jeweilige Zielgruppe aufhält und knüpft an deren Fragen, Bedürfnisse und Lebensrealitäten an.
  • Einfachheit: Auch komplexe Themen müssen verständlich und zugänglich vermittelt werden. Keep it simple ist hier die Devise!

In vier Schritten zur Kommunikationsmaßnahme

Kommunikationsmaßnahmen als Bestandteil der eigenen Öffentlichkeitsarbeit lassen sich strukturiert anhand von vier Schritten entwickeln:

1. Analyse: Jede gute Maßnahme beginnt mit einem genauen Blick auf die Ausgangslage: Wo stehen wir aktuell? Welche Herausforderungen, aber auch welche Chancen gibt es? Ziel ist ein Verständnis der Situation.

2. Strategie: Die Strategie ist richtungsweisend und legt die Grundlage für weitere Schritte. Was genau soll durch die Kommunikation erreicht werden? Welche Zielgruppe(n) stehen im Fokus? Welche Botschaft soll hängen bleiben? Strategie heißt auch, den Fokus auf konkrete Punkte zu legen und bewusste Entscheidungen zu treffen.

3. Ideen: Jetzt wird es kreativ. Über welche Kanäle könnten wir unsere Zielgruppen erreichen? Welche Formate, Bilder und Geschichten transportieren unsere Botschaften am besten? Wie wollen wir zu unseren Zielgruppen sprechen? Hier geht es um die kreative Übersetzung der Strategie.

 4. Maßnahmen: Zum Schluss folgt die konkrete Planung. Welche der vielen Ideen wollen und können wir umsetzen? Wie gelingt das praktisch im Arbeitsalltag? Was brauchen wir dafür?

Am Ende steht keine „perfekte” Kampagne, sondern eine realistische, umsetzbare und geplante Maßnahme.

Klein starten, lernen, weitermachen

Gelungene Öffentlichkeitsarbeit entsteht nicht zwangsläufig durch große Budgets oder aufwändige Kampagnen, sondern durch klare Entscheidungen und die Bereitschaft, Dinge auszuprobieren.

Nicht jede Idee muss sofort perfekt sein, denn Kommunikation ist immer auch ein Lernprozess. Nach jeder Maßnahme steht deshalb eine Evaluation der Ergebnisse an. Was hat gut funktioniert, was nicht? Was können wir daraus lernen? So entsteht Schritt für Schritt Sicherheit im Handeln.

Jobcenter haben gute Geschichten

Jobcenter arbeiten mit Menschen und für Menschen. Berichte aus der Vermittlung, Einblicke in den Beratungsalltag, unterstützende Informationen zum Leistungsantrag, engagierte Mitarbeitende und innovative Projekte – all das sind Geschichten, die besonders erzählenswert sind, weil sie echt sind. Vor allem im lokalen und regionalen Kontext wirken solche Formate besonders gut. Hier gilt: Authentizität schlägt Perfektion.

Orientierung im Arbeitsalltag

Um Jobcenter bei der Planung und Umsetzung ihrer Öffentlichkeitsarbeit zu unterstützen, stellen wir praxisnahe Leitfäden zu verschiedenen Kommunikationsmöglichkeiten zur Verfügung, u. a. zu:

Leitfaden Öffentlichkeitsarbeit – Instagram [PDF, 183KB]

(Weitere Leitfäden folgen in den kommenden Wochen!)

Die Leitfäden bieten konkrete Hilfestellungen für den Alltag. Nutzen Sie sie als Orientierung, Werkzeugkasten und Arbeitshilfe und bauen Sie Ihre Öffentlichkeitsarbeit so Schritt für Schritt aus.

Wir wünschen viel Spaß bei der Umsetzung!

Noch mehr Anregungen für Ihre Öffentlichkeitsarbeit

... gibt es in unserem Ideenratgeber „Die Marke Jobcenter“. Schauen Sie vorbei!

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