Heute treten die Änderungen in der Grundsicherung für Arbeitsuchende in Kraft und bringen einige Veränderungen für Leistungsberechtigte wie auch die Jobcenter mit sich. Aber was genau war die Motivation für ein weiteres Änderungsgesetz? Und wie stehen die Jobcenter dazu? Wir haben mit Simone Solka, Leiterin der Unterabteilung Arbeitsmarktintegration und Beschäftigungssicherung, Leistungen zur Eingliederung und Teilhabe im Bundeministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) und Jan Kaltofen, Leiter des Jobcenters Halle (Saale), gesprochen.
Warum die Umgestaltung kommt: Mehr Verbindlichkeit in der Zusammenarbeit
In der Gesellschaft ist teilweise der Eindruck entstanden, dass die Balance zwischen Fördern und Fordern ein bisschen zu stark Richtung Fördern gegangen ist
, beschreibt Simone Solka den Hintergrund der heute in Kraft tretenden Gesetzesänderungen. Genau da setzt die Reform jetzt an: die Mitwirkung der Leistungsberechtigten wird wieder verbindlicher gestaltet – auch auf Wunsch vieler Jobcenter, die sich dadurch eine effektivere Zusammenarbeit erhoffen. Das Ziel: durch klarere Regelungen den Arbeitsalltag der Jobcenter erleichtern und mehr Menschen in Arbeit bringen.
Zwischen Mehrarbeit und Zuversicht: So blicken Jobcenter auf die Reform
Gleichzeitig betont Solka: Gesetzesänderungen seien auch immer mit Mehraufwand verbunden. Eine Herausforderung, der sich die Jobcenter stellen müssten. Das bestätigt auch Jan Kaltofen: Die Kolleginnen und Kollegen haben dabei eine Last zu tragen.
Dennoch seien die Jobcenter dem Gesetz gegenüber positiv gestimmt: Egal was passiert, die Jobcenter kriegen das hin.
Noch mehr zu den Hintergründen der Gesetzesänderung und wie die Jobcenter dazu stehen, erfahren Sie im Video:
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Im praktischen Fragen-und-Antworten-Format sowie als Tischvorlagen haben wir die wichtigsten Änderungen in der Grundsicherung für Arbeitsuchende für Sie aufgeschlüsselt.
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