Für viele Leistungsberechtigte gehören gesundheitliche Beeinträchtigungen zu ihrem Alltag. Das beeinflusst auch ihren Weg in Arbeit. Doch wie können Mitarbeitende in der Eingliederung diese Beeinträchtiugngen erkennen und auf diese eingehen? Und welche Unterstützung kann das Jobcenter in diesen Situationen bieten? 27 Teilnehmende tauschten sich am 27. und 28. April in Münster zu diesen Frage aus.
Praxisimpulse teilten das Wuppertal mit seinem rehapro-Projekt „Bergauf“ und das Jobcenter Oberberg , welches Einblicke in verschiedene lokale Projekte in der Region gab. Im Anschluss entwickelten die Teilnehmenden in Kleingruppen Strategien für den Beratungsalltag.
Zentrale Erkenntnisse der Werkstatt:
- Gesundheit ist eine der wichtigsten Voraussetzungen für den Abbau von Vermitlungshemnissen und eine erfolgreiche Integration.
- Alle Leistungsberechtigte haben unterschiedliche Ressourcen – die Jobcenter können helfen, ihnen diese bewusst zu machen.
- Für erfolgreiche Vermittlung müssen Vorbehalte bei Leistungsberechtigten wie bei Arbeitgebenden abgebaut werden.
- Kleine Schritte können große Bedeutung für Leistungsberechtigte auf ihrem Weg in Arbeit haben.
Eine ausführliche Dokumentation wird im Extranet bereitgestellt. Hier geht es außerdem zu einem Nachbericht einer weiteren Werkstatt zum Thema Gesundheit in Bamberg.
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