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Startseite der Servicestelle SGB II Praxisblick Gesundheit als Schlüssel für die Integration 

Gesundheit als Schlüssel für die Integration 

Welche Strategien helfen Leistungsberechtigten auf dem Weg zu mehr sozialer und beruflicher Teilhabe? Darum ging es in einer Veranstaltung der Servicestelle SGB II im März. 

Frederik Löwer

Gesundheitliche Beeinträchtigungen gehören zum Lebensalltag vieler Leistungsberechtigter dazu. Doch wie können Mitarbeitende in der Eingliederung diese Einschränkungen erkennen und darauf eingehen? Und wo geraten sie an ihre Grenzen? 30 Teilnehmende tauschten sich am 3. und 4. März in Bamberg zu diesen Fragen aus.  

Zwei Jobcenter lieferten Einblicke in erfolgreiche Praxis: das kommunale Jobcenter Mayen-Koblenz stellte das Projekt Psychische Erste Hilfe Beratung (PEHB) vor, während das Jobcenter Dessau-Roßlau über die Zusammenarbeit mit der Landesvereinigung für Gesundheit Sachsen-Anhalt e.V. berichtete. Es gab viel Input über den die Teilnehmenden diskutierten. 

Zentrale Erkenntnisse der Werkstatt: 

  • Keine Pflaster, sondern Regelbetrieb: Der Faktor Gesundheit muss fester Bestandteil der Integrationsstrategie sein. Nur so können die Jobcenter Menschen effektiv unterstützen.  
  • Ein starkes Netzwerk ist die wichtigste Voraussetzung für Präventions- oder Gesundheitsangebote. Das Bundesprogramm „teamw()rk für Gesundheit und Arbeit“ fördert teilnehmende Jobcenter noch bis 2028 beim Aufbau von Schnittstellen mit Krankenkassen, Agenturen für Arbeit sowie bei kommunalen Partnerschaften. 
  • Jobcenter in ganz Deutschland arbeiten kreativ daran, die Gesundheit ihrer Leistungsbeziehenden zu unterstützen – von Angeboten wie Kochkursen, über Aqua-Fitness bis hin zu Resilienz-Coaching. Diese stärken die Gesundheit, vermitteln Tagesstruktur und Teamfähigkeit und erhöhen so die Stabilität, Belastbarkeit und Integrationschancen bei der Arbeitsaufnahme.   
  • Ob kleine oder große Fortschritte, Hauptsache es geht voran! Die Angebote der Jobcenter zeigen unterschiedliche Wirkung bei den Leistungsberechtigten, zum Beispiel durch eine Stärkung der sozialen Teilhabe in Sportvereinen und im Ehrenamt, gesteigerte Motivation oder auch die erfolgreiche Integration in Arbeit. Alles sind wichtige Erfolge – für die Leistungsbeziehenden und die Jobcenter. 

Eine ausführliche Dokumentation zu den Erkenntnissen aus den Werkstätten Gesundheit aus Bamberg und im April aus Münster wird im Extranet bereitgestellt. 

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