Was bedeutet der Wandel der Arbeitswelt für Frauen? Und welche Chancen und Hürden entstehen für sie? Mit diesen Fragen beschäftigten sich 18 Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt (BCA) am 17. und 18. März in Karlsruhe.
Am ersten Tag diskutierten die Teilnehmenden mit Jutta Rump, Professorin für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre an der Hochschule für Wirtschaft und Gesellschaft Ludwigshafen sowie Direktorin des Instituts für Beschäftigung und Employability (IBE), über den Wandel in der Arbeitswelt und die Implikationen für Qualifikationen und Kompetenzen.
Der nächste Tag startete mit einem Input zum Tool „Job-Futuromat“ von Dr. Katharina Grienberger, Forscherin am Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Anschließend berichtete das Jobcenter Düsseldorf zu bisherigen Initiativen im BCA-Verbund in Nordrhein-Westfalen. Darauf aufbauend erarbeiteten die Teilnehmenden gemeinsam Strategien, wie sowohl Mitarbeitende in den Jobcentern als auch Leistungsberechtigte für die kommenden arbeitsmarktlichen Entwicklungen sensibilisiert und vorbereitet werden können.
Zentrale Erkenntnisse der Werkstatt:
- Digitale Kompetenzen sind unverzichtbar – gleichzeitig gewinnen soziale Kompetenzen weiter an Bedeutung. Der „Faktor Mensch“ bleibt eine zentrale Kernkompetenz.
- Instrumente zur Einordnung von Veränderungen am Arbeitsmarkt können Orientierung bieten, ersetzen jedoch nicht die persönliche Beratung.
- Chancengleichheit ist kein Einzelprojekt, sondern muss als Querschnittsthema in allen Bereichen mitgedacht werden.
Eine ausführliche Dokumentation wird im Extranet bereitgestellt.
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