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Good Practice: Das Projekt KAI im Landkreis Leipzig 

Sprachkurs und erste Arbeitserfahrung miteinander verbinden? Wie das geht, zeigt das Projekt KAI des Kommunalen Jobcenters Landkreis Leipzig.

Jobcenter Landkreis Leipzig

Landrat Henry Graichen und Dr. Egler, Leiter der Volkshochschule Landkreis Leipzig, begrüßen die Umsetzung des gemeinsamen Projektes KAI.

Sprachkurse sind für viele Geflüchtete der erste Schritt auf dem Weg in Arbeit. Doch wegen hoher Teilnehmerzahlen und Lehrkräftemangels werden viele Kurse nur in Teilzeit angeboten. Um die so freigewordene Zeit besser zu nutzen und gleichzeitig eine schnellere Integration in Arbeit zu ermöglichen, hat der Landkreis Leipzig gemeinsam mit seiner Volkshochschule ein neues Projekt namens „KAI – Kurs-Arbeit-Integration“ ins Leben gerufen.

Durch das Projekt können Kursteilnehmende bereits während des Sprachkurses das Erlernte in der beruflichen Praxis in Form von bis zu sechswöchigen Betriebspraktika anwenden. Es ist die Erfahrung aus den Sprachkursen, dass trotz erfolgreichem Abschluss die Hemmschwelle zur Anwendung der deutschen Sprache teilweise sehr hoch ist. Gleichzeitig dauert die Kontaktanbahnung zu möglichen Arbeitgebenden nach Abschluss des Kurses noch zu lange und demotiviert die Akteure auf beiden Seiten, so Ralph Egler, Leiter der Volkshochschule Landkreis Leipzig. Mit dem Projekt „KAI“ sollen nun kürzere Wege gegangen werden. Hierfür arbeiten Landkreis und Volkshochschule mit Unternehmen aus verschiedenen Branchen zusammen – von Tourismus über Handwerk bis hin zur Lebensmittelbranche und Landwirtschaft.

Felix Baumeier, Leiter des Kommunalen Jobcenters, zeigt sich dankbar für die Initiative der Volkshochschule und unterstützt die Maßnahme: Mehrere Arbeitsmarktmentorinnen und - mentoren arbeiten vor Ort in der Volkshochschule eng mit den Dozentinnen und Dozenten zusammen. Gezielt werden Kursteilnehmende angesprochen und mit Arbeitgebenden für Praktika oder Nebenjobs zusammengebracht. Ganz wichtig ist uns, dass die zusätzlich zum Kurs laufenden Praktika nicht den Erfolg des Integrationskurses behindern – sondern vielmehr beflügeln.

Das Projekt ist auf zwei Jahre ausgelegt und bildet einen wichtigen Schritt im Sinne des Job-Turbos auf dem Weg zu nachhaltiger Integration in der Region. Ziel dieses Projektes ist es, dass das Absolventenmanagement und der Kontakt zum Arbeitsmarkt nicht erst am Ende des Integrationskurses ansetzen – sondern schon viel früher, betont Felix Baumeier.

Jobcenter Landkreis Leipzig

Felix Baumeier ist Amtsleiter des Kommunalen Jobcenters Landkreis Leipzig