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Aktuelle Informationen der Servicestelle SGB II
Vogelperspektive auf Menschen, die über Zebrastreifen gehen
Vogelperspektive auf Menschen, die über Zebrastreifen gehen
Liebe Leserinnen und Leser,
das Teilhabechancengesetz feierte vor Kurzem seinen ersten Geburtstag und es zeigt sich, dass die beiden neuen Förderungen bundesweit sehr gut angenommen werden. Nach Ablauf des ersten Jahres standen bereits mehr als 42.000 Personen in einem geförderten sozialversicherungspflichtigen Arbeitsverhältnis. Dabei zeichnet sich ab, dass die richtigen Zielgruppen erreicht werden: Rund 70 Prozent der Teilnehmenden der Förderung "Teilhabe am Arbeitsmarkt" (§ 16i SGB II) sind über 45 Jahre alt und über 50 Prozent haben keine abgeschlossene Berufsausbildung. Personen, die mit der Förderung "Eingliederung von Langzeitarbeitslosen" (§ 16e SGB II) gefördert werden sind etwas jünger, aber auch hier verfügt nur etwa jede zweite geförderte Person über eine abgeschlossene Berufsausbildung. Grundlage für diesen Erfolg bildet auch das große Interesse der Arbeitgeber. Eine aktuelle Erhebung unter den beteiligten Arbeitgebern zeigt, dass rd. 70 Prozent der geförderten Arbeitgeber im privaten Sektor tätig sind. Öffentliche Arbeitgeber sind mit 19 Prozent und kirchliche Arbeitgeber mit sieben Prozent beteiligt. Über alle Sektoren hinweg können insgesamt rund ein Drittel der Arbeitgeber den sogenannten Beschäftigungsträgern zugerechnet werden.

Das Feedback der geförderten Menschen ist überwiegend positiv: Von ihnen wird insbesondere begrüßt, dass es sich um sozialversicherungspflichtige Arbeitsverhältnisse handelt, deren Tätigkeiten nicht durch das Kriterium der Zusätzlichkeit eingeschränkt werden. Damit leisten sie "echte" Arbeit, was auch von ihrem privaten Umfeld positiv gewertet wird. Zudem bewerten sie die Förderdauer von bis zu fünf Jahren positiv, da sie dadurch eine längerfristige Perspektive erhalten. Gründe, weshalb bisher neun von zehn Teilnehmenden in der Förderung verbleiben.

In diesem Newsletter haben wir auch wieder eine neue "Gute Praxis". Diesmal aus dem Jobcenter Bochum zu Beschäftigungsmöglichkeiten und der sozialpädagogischen Unterstützung für Menschen mit Suchtproblematik. Außerdem haben wir vier interessante Interviews mit vier Expertinnen und Experten aus den Jobcentern in Suhl in Thüringen, Potsdam-Mittelmark in Brandenburg, Lörrach in Baden-Württemberg sowie St. Wendel im Saarland geführt.

Viel Spaß beim Lesen wünscht Ihnen
Ihre Servicestelle SGB II
Angebote auf dem Bildungsmarkt 2020
Grafik Mann und Frau
Wie jedes Jahr sind über den Bildungsmarkt der SGB II-Servicestelle zahlreiche Fortbildungen zu unterschiedlichen Themen geboten.
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Ideen & Köpfe
Porträtfoto von Thomas Schmidt.
3 Fragen an Thomas Schmidt
Herr Thomas Schmidt, Geschäftsführer des Jobcenters St. Wendel, setzt vor allem auf eine enge Vernetzung und Austausch mit der Lokalpolitik. Wir haben ihn gefragt, welche Vorteile es bringt und wie dieser Ansatz erfolgreich umgesetzt und verfolgt werden kann.
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Portraitfoto von Antje Kellner. Sie hat kurze blonde Haare und trägt eine Brille.
3 Fragen an Antje Kellner
Das Jobcenter Potsdam-Mittelmark bietet gemeinsam mit einer kommunalen Beratungsstelle eine sogenannte zielorientierte Suchtberatung an. Antje Kellner, Koordinatorin für das Fallmanagement, erklärt im Interview, wie  eine erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen kommunalen Beratungsstellen und dem Jobcenter in der Praxis funktioniert.
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Porträtfoto von Herbert Spannbauer. Er hat kurze, braune Haare und trägt eine randlose Brille.
3 Fragen an Herbert Spannbauer
Herr Herbert Spannbauer  ist Leiter der Stabstelle Netzwerk & Finanzen im Jobcenter Landkreis Lörrach. Er verrät uns, weshalb es vor allem im ländlichen Raum so wichtig ist, Netzwerkarbeit zu betreiben.
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Portrait von Susanne Leicht. Sie hat kurze hellblonde Haare und trägt eine grau-blaue Bluse.
3 Fragen an Susanne Leicht
Susanne Leicht ist seit 2013 Geschäftsführerin im Jobcenter Suhl. Mit ihr sprachen wir über  Maßnahmen zur Mitarbeitereinbindung und der Zusammenarbeit mit Netzwerkpartnern, vor allem im Hinblick  auf die sich ändernden Rahmenbedingungen.  
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Gute Praxis
Das Logo des Jobcenters Bochum
Individuelle Schritte in Arbeit (INSAT)
Im Bochumer Projekt INSAT (Individuelle Schritte in Arbeit) erhalten suchtkranke Menschen eine Beschäftigungsmöglichkeit und sozialpädagogische Unterstützung. Das Jobcenter und die Krisenhilfe der Stadt arbeiten dafür eng zusammen.
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Service
Viele Händepaare sind nebeneinander auf einen Tisch aufgestützt.
Neues Förderprogramm "Neue Chancen auf dem Arbeitsmarkt" des Landes Baden-Württemberg
Das baden-württembergische Landesprogramm „Neue Chancen auf dem Arbeitsmarkt“ soll vor allem zur Heranführung und Integration von SGB II - Leistungsbeziehenden in den ersten Arbeitsmarkt beitragen, die trotz guter Konjunktur Schwierigkeiten haben beruflich Fuß zu fassen. Die geförderten Maßnahmen und Projekte sind besonders ausgerichtet auf Bedarfsgemeinschaften mit Kindern, Menschen ohne (Berufsaus-)Bildung, Alleinerziehende, Ältere oder Migrantinnen und Migranten.
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Kontakt
Zwei gezeichnete Figuren mit Telefonhörern.
Die Servicestelle SGB II
Die Servicestelle SGB II ist eine Initiative des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS). Sie richtet sich an alle Akteure, die an der Umsetzung des SGB II beteiligt sind.

Kommen Sie gerne mit Ihren Anliegen, Gute-Praxis-Beispielen oder spannenden Projekten aus Ihrem Berufsalltag auf uns zu:   

Servicestelle SGB II
Telefon: 030 / 700186-828
Mail: servicestelle@sgb2.info
www.sgb2.info
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