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Marlen gibt Halt und Hoffnung

21. Februar 2019

Seit 2015 helfen Langzeitarbeitslose bei der Sanierung des Fischkutters „Marlen“ in Wismar. Es ist der letzte Schleppnetz-Kutter seiner Art und soll vor dem Verfall bewahrt und in einen Traditionskutter verwandelt werden. Auf der Facebook-Seite des Fördervereins „Marlen“ dokumentieren Videos und Fotos laufend die Fortschritte bei der Sanierung. Viele der rund 50 Mitarbeitenden kommen aus anderen Berufen und müssen erst angelernt werden, was die Sanierung zwar verlangsamt, der guten Arbeitsatmosphäre aber nicht im Weg steht. „Wir finden für jeden etwas, was Spaß macht“, sagt der leitende Bootsbauer Thomas Holtz. Auch Martin Greiner, Leiter des Jobcenters Nordwestmecklenburg, begrüßt die erlebnisreiche und gesellige Arbeit am Schiff. In etwa einem Jahr geht es für Marlen zurück aufs Wasser, dann wird auch ihr Inneres ausgebaut. Anschließend können die Projektteilnehmer als Schiffscrew an Bord bleiben, um etwa Schulausflüge zu begleiten.

Auf seiner Facebook-Seite dokumentiert der Förderverein mit Videos, wie die Sanierung von „Marlen“ vorangeht.