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Positive Zwischenbilanz für das Teilhabechancengesetz

24. März 2021

Die Umsetzung und Wirkung des Teilhabechancengesetzes, welches Anfang 2019 in Kraft getreten ist, sind laut dem Zwischenbericht des IAB als sehr positiv zu bewerten. Durch die Kombination von geförderter Beschäftigung, begleitenden und ganzheitlichen Coachings sowie Praktikums- und Weiterbildungsmöglichkeiten, wird arbeitsmarktfernen Personen eine Perspektive für soziale Teilhabe geboten und unterstützt sie bei der Eingliederung in den allgemeinen Arbeitsmarkt.

Zu den zentralen Ergebnissen des IAB-Zwischenberichts gehört unter anderem die Erkenntnis, dass die Jobcenter insbesondere die Förderung „Teilhabe am Arbeitsmarkt“ nach § 16i SGB II als innovative Bereicherung für die Eingliederung von arbeitsmarktfernen Personen betrachten. Zudem können mit dem Gesetz die richtigen Zielgruppen, wie arbeitsmarktferne langzeitarbeitslose Menschen, meist ohne Berufsabschluss, darunter viele ältere Menschen erreicht und eine nachhaltigere Beschäftigungsaufnahme bewirkt werden. Ausführliche Ergebnisse und weiterführende Informationen finden Sie im Zwischenbericht der Evaluation des IAB.

Auf Grund der positiven Zwischenbilanz, wirbt Bundesminister Hubertus Heil für eine Entfristung der „Teilhabe am Arbeitsmarkt“ nach § 16i SGB II.

Weiterführende Informationen zum § 16i SGB II „Teilhabe am Arbeitsmarkt“ sowie einen Bericht des BMAS zur Umsetzung des Gesetzes finden Sie hier.