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Unterstützung für Menschen mit Anspruch auf Grundsicherung während der Sars-CoV-2-Pandemie

12. Februar 2021

Schülerinnen und Schüler, deren Familien auf Arbeitslosengeld II angewiesen sind, sollen in der Pandemie die gleichen Chancen auf Bildung erhalten und nicht weiter abgehängt werden. Bereits im vergangenen Sommer wurde der DigitalPakt Schule für die Unterstützung von Schulen auf 500 Millionen Euro aufgestockt, um bedürftigen Kindern digitale Endgeräte zur Verfügung zu stellen.

Um nun Kindern einen einfachen und schnellen Zugang zum Distanzunterricht zu ermöglichen und so einen Beitrag zur Bildungsgerechtigkeit zu leisten, wurde auf Veranlassung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales die Kostenübernahme von digitalen Endgeräten angewiesen.

Diese Kostenübernahme gilt für Schülerinnen und Schüler, welche die benötigten Geräte nicht von Dritten, insbesondere von Schulen, gestellt bekommen und deren Familien auf die Grundsicherung nach SGB II angewiesen sind. Digitale Endgeräte wie Laptop, Tablet und Zubehör können insgesamt pro Kind mit einer Summe von bis zu 350 Euro erstattet werden.

Neben der Erleichterung des Zugangs zu digitalen Endgeräten für Schülerinnen und Schüler plant die Bundesregierung einen einmaligen Zuschuss von 150 Euro für erwachsene Leistungsbeziehende, um diese bei den durch die Corona-Pandemie erhöhten Alltagsausgaben zu unterstützen. Darüber hinaus soll erneut ein Kinderbonus ausgezahlt werden, und zwar in Höhe von 150 Euro, der als einmaliger Zuschlag auf das Kindergeld nicht auf die Leistungen der Grundsicherung angerechnet wird und somit den betroffenen Familien zusätzlich zur Verfügung steht. Daneben werden allen Leistungsbeziehenden 10 kostenfreie FFP2-Masken zur Verfügung gestellt, was ebenfalls zur finanziellen Entlastung beiträgt.

Hier finden Sie weitere Informationen zur Kostenübernahme von digitalen Endgeräten sowie den weiteren, kürzlich beschossenen Unterstützungen und Hilfen für Leistungsbeziehende.