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Glossar

Das Glossar erläutert Fachbegriffe aus der Grundsicherung für Arbeitsuchende. Wenn Sie einen Buchstaben auswählen, erhalten Sie eine Liste von Begriffen mit dem passenden Anfangsbuchstaben. Über das Suchtextfeld können Sie gezielt nach Begriffen suchen.

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  • Bezeichnet den umfassenden Zugang und die uneingeschränkte Nutzungschance aller gestalteten Lebensbereiche. Letztere sind alle Bereiche, die von Menschen gestaltet werden, also u.a. Gebäude und befestigte Wege, aber auch Informationen, z.B. in Form von Texten, auf Hinweistafeln oder auf Internetseiten. Das Gesetz zur Gleichstellung behinderter Menschen und auch das Übereinkommen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen schreiben den barrierefreien Zugang zu öffentlichen Gebäuden vor. Die UN-Konvention gibt weiterhin auch den barrierefreien Zugang zu Informationen und Texten als wichtiges Element der Gleichstellung an. Für Deutschland ist dieser in der Verordnung zur Schaffung barrierefreier Informationstechnik nach dem Behindertengleichstellungsgesetz (BITV 2.0) geregelt.

  • Als Haushaltseinheit zur Berechnung von Geldleistungen, die der sozialen Mindestsicherung dienen (Sozialhilfe, Grundsicherung), legen die meisten EU-Mitgliedstaaten die Einzelperson bzw. die in einer Haushaltsgemeinschaft lebenden Personen zugrunde. Letztere sind zumeist der Leistungsberechtigte, sein (Ehe-)Partner und minderjährige bzw. unterhaltsberechtige Kinder. In Deutschland heißt dies "Bedarfsgemeinschaft". Ihr Bedarf ermittelt sich aus der Summe der maßgebenden Regelbedarfe der Mitglieder der Gemeinschaft, plus eventueller Mehrbedarfe, plus Kosten der Unterkunft und Heizung sowie Bildungs- und Teilhabebedarfe der Kinder. Dabei wird das Einkommen und Vermögen des Antragstellers sowie das des Partners berücksichtigt, soweit es die Freibeträge übersteigt. Das Einkommen und Vermögen der Kinder wird nur für ihren eigenen Bedarf, jedoch nicht für den Bedarf der Eltern berücksichtigt.

  • Als Haushaltseinheit zur Berechnung von Geldleistungen, die der sozialen Mindestsicherung dienen (Sozialhilfe, Grundsicherung), legen die meisten EU-Mitgliedstaaten die Einzelperson bzw. die in einer Haushaltsgemeinschaft lebenden Personen zugrunde. Letztere sind zumeist der Leistungsberechtigte, sein (Ehe-)Partner und minderjährige bzw. unterhaltsberechtige Kinder. In Deutschland heißt dies "Bedarfsgemeinschaft". Ihr Bedarf ermittelt sich aus der Summe der maßgebenden Regelbedarfe der Mitglieder der Gemeinschaft, plus eventueller Mehrbedarfe, plus Kosten der Unterkunft und Heizung sowie Bildungs- und Teilhabebedarfe der Kinder. Dabei wird das Einkommen und Vermögen des Antragstellers sowie das des Partners berücksichtigt, soweit es die Freibeträge übersteigt. Das Einkommen und Vermögen der Kinder wird nur für ihren eigenen Bedarf, jedoch nicht für den Bedarf der Eltern berücksichtigt.

  • Als Haushaltseinheit zur Berechnung von Geldleistungen, die der sozialen Mindestsicherung dienen (Sozialhilfe, Grundsicherung), legen die meisten EU-Mitgliedstaaten die Einzelperson bzw. die in einer Haushaltsgemeinschaft lebenden Personen zugrunde. Letztere sind zumeist der Leistungsberechtigte, sein (Ehe-)Partner und minderjährige bzw. unterhaltsberechtige Kinder. In Deutschland heißt dies "Bedarfsgemeinschaft". Ihr Bedarf ermittelt sich aus der Summe der maßgebenden Regelbedarfe der Mitglieder der Gemeinschaft, plus eventueller Mehrbedarfe, plus Kosten der Unterkunft und Heizung sowie Bildungs- und Teilhabebedarfe der Kinder. Dabei wird das Einkommen und Vermögen des Antragstellers sowie das des Partners berücksichtigt, soweit es die Freibeträge übersteigt. Das Einkommen und Vermögen der Kinder wird nur für ihren eigenen Bedarf, jedoch nicht für den Bedarf der Eltern berücksichtigt.

  • Sozialleistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts werden in der EU teilweise bedarfsorientiert gezahlt. Dazu wird ein Regelbedarf ermittelt. Dieser wird in Deutschland auf Grundlage der aktuellen Einkommens- und Verbrauchsstatistiken pauschal für alle Empfänger von bestimmten Sozialleistungen berechnet und ist im Regelbedarf-Ermittlungsgesetz und im Sozialgesetzbuch geregelt.

  • Im weitesten Sinne bedeutet Beihilfe eine finanzielle Unterstützung, die Einzelpersonen, Familien oder Unternehmen unter bestimmten Bedingungen vom Staat bekommen. Studenten erhalten z.B. Ausbildungsbeihilfe, Arbeitslose Arbeitslosenbeihilfe. In Deutschland wird Beihilfe zumeist im Sinne des Beamtenrechts verwendet: Sie wird zum Beispiel im Krankheitsfall an Beamte und Richter, teilweise auch an Angestellte und Arbeiter des Bundes, der Länder, der Gemeinden, Körperschaften und Stiftungen des öffentlichen Rechts gezahlt. Auf EU-Ebene bezeichnet Beihilfe eine Zahlung von Geldleistungen an Unternehmen.

  • Leistungen, die Menschen mit Behinderungen die Teilhabe am Arbeitsleben (wieder) ermöglichen bzw. vereinfachen sollen. Das umschließt z.B. Hilfe bei der Erlangung eines Arbeitsplatzes, einer berufliche Aus- oder Weiterbildung oder berufsvorbereitenden Maßnahmen wie den Erwerb einer Grundausbildung.

  • Dient dem Erhalt und der Auffrischung bestehender sowie dem Erwerb neuer Qualifikationen eines Erwerbstätigen. Die berufliche Weiterbildung soll damit nachhaltig Beschäftigungschancen des Einzelnen erhöhen. Darüber hinaus soll sie den Arbeitskräftebedarf der Wirtschaft langfristig sicherstellen. Weiterbildungsmaßnahmen werden privat oder durch den Arbeitgeber bezahlt und teilweise staatlich gefördert. Auch für Erwerbslose werden häufig geförderte Weiterbildungsmaßnahmen angeboten, um sie wieder in den Arbeitsmarkt zu integrieren. In Deutschland ist hierfür das SGB II (Sozialgesetzbuch) maßgeblich. Unter Berücksichtigung der eigenen Fähigkeiten, insbesondere des bisherigen beruflichen Werdegangs und der Vorkenntnisse des Arbeitslosen, aber auch persönlicher Voraussetzungen wie körperlicher und geistiger Eignung entscheidet der zuständige Leistungsträger nach Beratung, inwieweit der Abbau von Qualifikationsdefiziten zur beruflichen Eingliederung führen kann.

  • Klassischerweise freiwillige Leistung eines Arbeitgebers. Seit Januar 2002 haben Beschäftigte in Deutschland jedoch grundsätzlich das Recht, einen Teil ihres Lohns oder Gehalts zugunsten einer betrieblichen Altersversorgung umzuwandeln, um später eine Betriebsrente zu erhalten (Entgeltumwandlung). Der Arbeitgeber muss diesem Wunsch nachkommen. Eine Pflicht des Arbeitgebers, sich an der Alterssicherung seiner Beschäftigten finanziell zu beteiligen, ist durch den Rechtsanspruch auf Entgeltumwandlung allerdings nicht entstanden.