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Glossar

Das Glossar erläutert Fachbegriffe aus der Grundsicherung für Arbeitsuchende. Wenn Sie einen Buchstaben auswählen, erhalten Sie eine Liste von Begriffen mit dem passenden Anfangsbuchstaben. Über das Suchtextfeld können Sie gezielt nach Begriffen suchen.

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  • Wird in Deutschland oft mit den Begriffen Rehabilitation und Behinderung (Menschen mit Behinderungen) in Verbindung gebracht und meint die Teilhabe am Leben in der Gesellschaft und am Arbeitsleben. In allen EU-Staaten regelt die UN-Behindertenrechtskonvention die gleichberechtigte Teilhabe aller Menschen. Zu Teilhabeleistungen gehören Leistungen zur medizinischen Rehabilitation und zur Teilhabe am Arbeitsleben. In Deutschland wird bei jedem Antrag auf Invalidenrente nach dem Prinzip "Rehabilitation vor Rente" zunächst geprüft, ob Leistungen zur Teilhabe voraussichtlich erfolgreich sind.

  • Leistungsträger sind zuständig für Sozialleistungen. In Deutschland sind die Träger Körperschaften, Anstalten und Behörden, z.B. die Bundesagentur für Arbeit. Sozialversicherungsträger sind Institutionen und Stellen, die Leistungen der sozialen Sicherheit innerhalb eines Versicherungsverhältnisses erbringen. In Deutschland sind dies die gesetzlichen Krankenkassen, die Deutsche Rentenversicherung Bund sowie die Berufsgenossenschaften.

  • Transferleistungen dienen der Flankierung von Personalanpassungsmaßnahmen infolge von Betriebsänderungen. Durch die Transferleistungen sollen die Vermittlungsaussichten der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die von Arbeitsplatzabbau betroffen sind, verbessert werden. Ziel ist möglichst der Transfer aus Arbeit in Arbeit ("job to job") ohne zwischenzeitlichen Bezug von Arbeitslosengeld. Die Arbeitsförderung bietet hierzu zwei verschiedene Unterstützungsleistungen: Transfermaßnahmen und Transferkurzarbeitergeld.

  • Die Kündigungsfrist wird dazu genutzt, die von der Betriebsänderung betroffenen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer auf einen Transfer in eine Anschlussbeschäftigung vorzubereiten. Transfermaßnahmen sind insbesondere Maßnahmen wie Outplacement-Beratung, Bewerbungstrainings, Kurzqualifikationen, Existenzgründungsberatung und -begleitung oder Maßnahmen zur Eignungsfeststellung. Es wird ein Zuschuss von 50 % der erforderlichen und angemessenen Maßnahmekosten, jedoch höchstens 2.500 Euro je Förderfall gewährt.