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Glossar

Das Glossar erläutert Fachbegriffe aus der Grundsicherung für Arbeitsuchende. Wenn Sie einen Buchstaben auswählen, erhalten Sie eine Liste von Begriffen mit dem passenden Anfangsbuchstaben. Über das Suchtextfeld können Sie gezielt nach Begriffen suchen.

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  • Im weitesten Sinne alle Sach- und Geldleistungen, die ein Staat erbringt, um Menschen in die Gesellschaft und ihre Teilbereiche (Ausbildung, Arbeit, Wohnen usw.) zu integrieren. In vielen EU-Ländern Integrationshilfen oder auch Aktivierungsmaßnahmen genannt. In Deutschland sind die Eingliederungsmaßnahmen im Sozialgesetzbuch geregelt. So profitieren z.B. Menschen, die Arbeitslosengeld II beziehen, von Eingliederungsleistungen wie Förderung der beruflichen Weiterbildung, Kinderbetreuung oder Einstiegsgeld. Arbeitgeber wiederum können einen Eingliederungszuschuss beantragen, wenn sie Menschen einstellen, die schwer zu vermitteln sind. Menschen mit Behinderungen können Ansprüche auf Leistungen zur beruflichen und sozialen Teilhabe geltend machen, etwa die Übernahme der Kosten für eine persönliche Assistenz bzw. Arbeitsassistenz oder bestimmte Leistungen der Kinder- und Jugendhilfe. Spezielle Integrationsfachdienste kümmern sich um die berufliche Eingliederung Schwerbehinderter.

  • Als Einkommen werden verschiedene Einnahmen eines Menschen oder eines Privathaushalts bezeichnet. Darunter können je nach Land und Rechtslage verschiedene Einnahmen fallen. Bei Erwerbstätigen besteht das Einkommen häufig vor allem aus dem Lohn, dem Gehalt oder den Bezügen eines Arbeitnehmers bzw. aus Einkünften aus selbständiger Tätigkeit. In diesen Fällen wird auch von Erwerbseinkommen gesprochen. Auch andere Einkünfte etwa aus Immobilien oder Vermögen oder geldwerte Leistungen wie Mahlzeiten werden meist als Einkommen verstanden. Das deutsche Einkommensteuerrecht listet sieben Einkunftsarten auf, die als Einkommen gelten. Das Einkommen ist für die Berechnung der Einkommensteuer und diverser Sozialleistungen entscheidend. Für die Berechnung von Sozialleistungen wird teilweise auch von Bezugsentgelt gesprochen, womit das Einkommen eines bestimmten Zeitraums gemeint ist.

  • Das Einstiegsgeld nach § 16b SGB II ist ein wichtiges Instrument zur Eingliederung in Arbeit. Es soll Anreize für Bezieherinnen und Bezieher von Arbeitslosengeld II schaffen, entweder eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung oder eine hauptberuflich ausgeübte selbstständige Tätigkeit aufzunehmen. Um den Anreiz dafür zu stärken, wird die Förderung mit Einstiegsgeld nicht als Einkommen auf das Arbeitslosengeld II angerechnet.

  • Als Einkommen werden verschiedene Einnahmen eines Menschen oder eines Privathaushalts bezeichnet. Darunter können je nach Land und Rechtslage verschiedene Einnahmen fallen. Bei Erwerbstätigen besteht das Einkommen häufig vor allem aus dem Lohn, dem Gehalt oder den Bezügen eines Arbeitnehmers bzw. aus Einkünften aus selbständiger Tätigkeit. In diesen Fällen wird auch von Erwerbseinkommen gesprochen. Auch andere Einkünfte etwa aus Immobilien oder Vermögen oder geldwerte Leistungen wie Mahlzeiten werden meist als Einkommen verstanden. Das deutsche Einkommensteuerrecht listet sieben Einkunftsarten auf, die als Einkommen gelten. Das Einkommen ist für die Berechnung der Einkommensteuer und diverser Sozialleistungen entscheidend. Für die Berechnung von Sozialleistungen wird teilweise auch von Bezugsentgelt gesprochen, womit das Einkommen eines bestimmten Zeitraums gemeint ist.

  • Jeder Mensch im Alter von 15 bis 65 bzw. 67 Jahre gilt in Deutschland als erwerbsfähig, wenn er in der Lage ist, täglich mindestens drei Stunden unter den üblichen Bedingungen des allgemeinen Arbeitsmarkts erwerbstätig zu sein. Bei der Feststellung der Erwerbsfähigkeit wird auch prognostiziert, wie sich der Gesundheitszustand im nächsten halben Jahr entwickeln wird. In den EU-Ländern gelten unterschiedliche Bedingungen bzgl. der Erwerbsfähigkeit.

  • Als (sächliches oder physisches) Existenzminimum wird der Geldbetrag bezeichnet, den ein Mensch mindestens benötigt, um seinen Lebensunterhalt zu bestreiten. Unter dem sozio-kulturellen Existenzminimum wird darüber hinaus ein Minimum an gesellschaftlicher Teilhabe verstanden, das in Deutschland laut Sozialgesetzbuch (SGB) ermöglicht werden muss.