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Kennzahlen-Glossar

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  • Eine nachhaltige Integration liegt vor, wenn die betreffende Person zwölf Monate nach Integration sozialversicherungspflichtig beschäftigt ist – unabhängig davon, ob das dann bestehende Beschäftigungsverhältnis ursächlich für die ursprünglich gemessene Integration war.

    Ob die ELB nach zwölf Monaten noch bzw. wieder in einem Beschäftigungsverhältnis stehen, wird nur für die Teilmenge der Integrierten festgestellt, die eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung in Deutschland aufgenommen haben. Nachhaltige Integration in selbständige Erwerbstätigkeit kann derzeit genauso wenig festgestellt werden wie die Nachhaltigkeit der Arbeitsmarktintegrationen mit einer Sozialversicherungspflicht im Ausland. Die Integration dieser Ergänzungsgröße bildet nur einen Teil der Integrationen aus der Integrationsquote ab und ist somit nicht mit dieser direkt vergleichbar.

  • Personen innerhalb einer Bedarfsgemeinschaft (BG), die unter 15 Jahren und damit noch nicht im erwerbsfähigen Alter sind, oder die aufgrund ihrer gesundheitlichen Leistungsfähigkeit bzw. evtl. rechtlicher Einschränkungen nicht in der Lage sind, mindestens drei Stunden täglich unter den üblichen Bedingungen des allgemeinen Arbeitsmarktes zu arbeiten, können Sozialgeld erhalten. Sie werden als nicht erwerbsfähige Hilfebedürftige (NEF) bezeichnet.

    Innerhalb der Grundsicherungsstatistik SGB II werden Personen nur dann als nicht erwerbsfähige Leistungsberechtigte ausgewiesen, wenn sie Sozialgeld beziehen. In Abgrenzung zu den NEF nach SGB II erhalten die nicht erwerbsfähigen Personen außerhalb des SGB II Leistungen im Rahmen der Sozialhilfe gem. SGB XII.