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Informationsblatt „Subsidiär Schutzberechtigte“

31. August 2017

In den vergangenen Monaten ist zu beobachten, dass das Bundesamt für Migration und Flüchtlingen bei seinen Asylentscheidungen den Geflüchteten zunehmend den Status von subsidiär Schutzberechtigten zuerkennt. Um etwaige Unsicherheiten im Umgang mit diesem Personenkreis zu begegnen, stellt das BMAS den Jobcentern nun ein Informationsblatt zur Verfügung.

Subsidiärer Schutz meint einen „behelfsmäßigen“ Schutz im Sinne der fehlenden Flüchtlingseigenschaft. Er greift dann, wenn weder der Flüchtlingsschutz im Sinne der Genfer Konvention noch die Asylberechtigung nach Art. 16a GG gewährt werden können, aber gleichwohl ein besonderer Schutzbedarf besteht. Auch wenn dieser Aufenthaltstitel befristet ausgestellt wird, verleibt es regelmäßig bei der unbefristeten Gewährung des subsidiären Schutzes.

Ein Informationsblatt des BMAS informiert über den Personenkreis der subsidiär Schutzberechtigten, ihre Bleibeperspektive, ihren Arbeitsmarkzugang und die Auswirkungen auf die so genannte 3+2-Regelung.

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