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Aus diesen Bildungssystemen kommen die meisten Geflüchteten

24. Januar 2018

Einige deutsche Ausbildungsberufe – etwa in der Augenoptik oder Zahntechnik – werden in Syrien und im Irak an der Universität gelehrt. Andere wiederum – etwa im Bäckerei- oder Maurerhandwerk – fallen in vielen Herkunftsländern Geflüchteter in den Bereich „learning by doing“.
 
Wie genau sich die Berufsbildungssysteme in Syrien, Afghanistan, Eritrea, Somalia, im Irak und Iran außerdem voneinander und auch vom deutschen System unterscheiden, hat jetzt das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) in Köln untersucht. Dieses beleuchtet darin außerdem den Bildungsstand und das Bildungsniveau, die Berufserfahrung und die Qualifikationen der Geflüchteten.
 
Mit dem Report über die Berufsbildung in den sechs zahlenmäßig bedeutsamen Herkunftsländern wird abermals deutlich, dass die unterschiedlichen Strukturen in der Berufsbildung – auch im Hinblick auf das deutsche System – bekannt sein müssen, um Geflüchtete erfolgreich in den Arbeitsmarkt zu integrieren.
 
Als wichtigste Quelle diente das Informationsportal für ausländische Berufsqualifikationen, das das IW Köln im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) umgesetzt hat.
 
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