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IW-Studie: Beschäftigungsaufbau durch Einwanderung

13. April 2018

Die Bedeutung von Arbeitskräften aus Drittstaaten und EU-Mitgliedsländern für den Beschäftigungsaufbau in Deutschland hebt das Institut der Deutschen Wirtschaft in seinem aktuellsten Kurzbericht hervor.

Zwischen Juni 2012 und Juni 2017 hat die Zahl der sozialversicherungs-pflichtig Beschäftigten um den bisher höchsten Wert in der Bundesrepublik zugenommen. Insgesamt ist die Zahl um 2,88 Millionen Beschäftigte auf 32,16 Millionen angewachsen. Dabei ist die Beschäftigung von Inländerinnen und Inländern um 1,61 Millionen und die von Ausländerinnen und Ausländern um 1,28 Millionen angestiegen.

Der Bericht zeigt auch, dass die Erwerbsbeteiligung von Einheimischen in den kommenden Jahren stark zurück gehen wird, da die geburtenstarken Jahrgänge altersbedingt aus dem Arbeitsmarkt ausscheiden werden.

Die Studie legt zudem dar, wie wichtig die Förderung von Einwanderung und gut ausgebildeten Fachkräften sowie die Ausbildung von jungen Menschen mit entsprechenden Grundqualifikationen ist.

Die Integration von Menschen mit Migrationsgeschichte in den deutschen Arbeitsmarkt ist auch die Kernaufgabe des Förderprogrammes „Integration durch Qualifizierung“ (IQ). Die Netzwerke IQ sind seit 2005 vom BMAS damit beauftragt, die Arbeitsmarktchancen von Menschen mit Migrationshintergrund durch verschiedene Angebote zu verbessern. Unter anderem beraten und unterstützen die Netzwerke IQ Jobcenter und Arbeitsagenturen bei ihrer Arbeit.

Den vollständigen Bericht finden Sie hier. Weitere Informationen zu den Netzwerken IQ finden sie hier.