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Weibliche Asylantragstellende häufig aus Lehrberufen

9. August 2017

Bei Asylerstantragsstellenden ist laut der BAMF-Befragung das Handwerk vorherrschend. Etwa jede zehnte Person arbeitete in ihrer Heimat zuletzt in diesem Bereich. Von den insgesamt rund 30 Prozent weiblichen Antragstellenden waren die meisten zuletzt in lehrenden Berufen tätig.

Die durchschnittlich höchste Bildung der insgesamt 460.000 erwachsenen Personen, die im Jahr 2016 einen Antrag auf Asyl stellten, wiesen Geflüchtete auf, die zuvor als Lehrende tätig waren. Am niedrigsten war die Bildung der zuletzt im Baugewerbe, der Landwirtschaft oder als Hilfskraft tätigen Personen. Unter dem Durchschnitt lag auch das Bildungsniveau der über 35.000 Antragsteller, deren letzte Tätigkeit im handwerklichen Bereich war.

Das BAMF wertete in seiner aktuellen Analyse von Befragungsdaten aus, welche sozialen Merkmale und welche schulische und berufliche Bildung volljährige Asylerstantragsstellende im Jahr 2016 aufwiesen. Etwa 80 Prozent der befragten Menschen beteiligten sich an der Studie.

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