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OECD-Arbeitsmärkte erholter, aber auch ungleicher

23. Juni 2017

Die Beschäftigungszahlen steigen und die Arbeitsmärkte entspannen sich – das zeigt der aktuelle OECD-Beschäftigungsausblick. Die Gesamtbeschäftigung im OECD-Raum könnte 2018 somit den Stand von Ende 2007 um 47 Millionen Beschäftigte übertreffen. Schaut man genauer hin, zeigen sich jedoch auch beunruhigende Trends: Die Gehälter am unteren und mittleren Ende des Gehaltsspektrums stagnieren, während die Nachfrage nach Arbeitskräften mit mittlerer Qualifikation sinkt.

Der technische Wandel gilt als eine Ursache der zunehmenden Ungleichheit und dem überproportionalen Profitieren der Bestverdiener. So müssen industriell geschulte Fachkräfte oftmals auf schlechter entlohnte Tätigkeiten umsteigen.

Weiter- und Umbildungsmaßnahmen sowie soziale Absicherung benennen die Verfasser der Studie als erfolgreiche Gegenmaßnahmen.

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